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Statistik seit 2007:

 


 

 

 

 

 

 

 

Konzeption der

Offenen Ganztagsschule

  in der Städtischen Katholischen Grundschule Leichlingen

Kirchstraße 29, 42799 Leichlingen

Träger :    Elterninitiative „Flohkiste e.V.“

                Am Hammer 10a

                42799 Leichlingen

 

 

Die Offene Ganztagsschule der Städt. Kath. Grundschule

Seit dem 1. August 2005 ist die Städtische Katholische Grundschule Kirchstraße eine offene Ganztagsschule. Offene Ganztagsschule bedeutet, dass Kinder mit Betreuungsbedarf im Anschluss an den Unterricht gemeinsam den Nachmittag in den dazu zur Verfügung stehenden Räumen verbringen.

Der Träger der Betreuungsmaßnahme der OGS ist die Elterninitiative   

„Flohkiste“ e.V., Am Hammer 10a, 42799 Leichlingen.

Die „Flohkiste“ e.V. ist des Weiteren Träger der Verlässlichen Grundschule in der Städtischen Katholischen Grundschule Kirchstraße und einer Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren.

Die Einrichtung bietet 65 Kindern ein Betreuungsangebot.

Die Öffnungszeiten sind in der

Schulzeit          Montag – Freitag    von 11:30 Uhr – 16:30 Uhr

Ferienzeit         Montag – Freitag    von 08:00 Uhr – 15:30 Uhr .

Die OGS ist während der Weihnachtsferien und am Rosenmontag geschlossen.

Neben den gegebenen Räumlichkeiten, die mit verschiedenen Angebots- und Aktionsmöglichkeiten ausgestattet sind, werden auch Klassenräume und die Turnhalle sowie der Schulhof mit den Außenspielmöglichkeiten der Städtischen Katholischen Grundschule Kirchstraße genutzt. 

 

Leitgedanken der Betreuung

Die ganzheitliche Förderung des Kindes steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.

Durch die Bereitstellung von Erlebnisräumen wird die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit eines jeden Kindes unterstützt. Vielfältige Angebote im kreativen und sportlichen Bereich bieten Erfahrungsanreize und die Möglichkeit, mit allen Sinnen zu lernen. Im gemeinsamen Tun und im Miteinander werden emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen erworben.
 

Jedes Kind soll seine Handlungsspielräume und Fertigkeiten entdecken und erweitern können.
Auf dem Weg zu einem selbstständigen, verantwortungsbewussten und lebensbejahenden Menschen werden die Kinder durch die Mitarbeiter kompetent begleitet und unterstützt.

Akzeptanz und unbedingte Annahme eines jeden Kindes sind Voraussetzung für eine umfassende Entwicklung der Persönlichkeit.

 

Tagesablauf in der OGS

1. Schulzeit

Nach dem Unterrichtsschluss ihrer jeweiligen Klasse kommen die Kinder in die OGS, frühestens also nach der 4. Unterrichtsstunde.

Dort wird das täglich frisch zubereitete Mittagessen in der Zeit von 11:45 Uhr bis 14:00 Uhr in den Räumen der OGS eingenommen. Auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung wird dabei besonderer Wert gelegt. Die Kinder werden dazu angeregt auch ihnen unbekannte Speisen zu probieren.

Im Anschluss daran, in der Zeit von 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr findet die Hausaufgabenbetreuung statt, jeweils für die einzelnen Klassen im Rahmen festgelegter Zeiten.
Danach haben die Kinder die Möglichkeit an Projekten und Angeboten teilzunehmen sowie einer individuellen Freizeitgestaltung nachzugehen.

2. Ferienzeit

Der Tagesablauf in den Ferien ist der veränderten Öffnungszeit angepasst. Dieser beinhaltet täglich ein gemeinsames Frühstück und ein Mittagessen.

Aufgrund der unterrichtsfreien Zeit ist die Möglichkeit geboten, Ausflüge in die nähere Umgebung und besondere Aktionen durchzuführen.

 

Schwerpunkte und Ziele der pädagogischen Arbeit

In der OGS erfahren die Kinder schwerpunktmäßig Förderung in folgenden Bereichen:

1. Hausaufgabenbetreuung

Die Begleitung der Hausaufgaben ist ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufes. In den verschiedenen Hausaufgabengruppen wird ein Rahmen geschaffen, in dem die Kinder konzentriert und in Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen können. Ziel ist die Heranführung an organisiertes selbstständiges Arbeiten. Bei Fragen oder Unklarheiten wird Hilfe angeboten. Es wird jedoch keine Nachhilfe geleistet. Die zeitliche Orientierung für die Hausaufgaben richtet sich nach den Vorgaben des Kultusministeriums.

2. Individuelle Freizeitgestaltung

Für Kinder, die eigenen Interessen und Neigungen nachgehen möchten, bieten sich vielfältige Möglichkeiten der individuellen Freizeitgestaltung.

Verschiedene Spiele, Puzzle, Bücher und ein PC mit Internet- Anschluss stehen zur Verfügung. Ein Bau-, ein Lese- und ein Ruhebereich sowie ein Kicker und eine Werkbank können ebenso genutzt werden.
Für den Einsatz der Außenspiel- und Sportgeräte bietet der große Schulhof genügend Raum. Ein großes Klettergerüst steht als Spielmöglichkeit zur Verfügung.

Durch die individuelle Freizeitgestaltung werden soziale Kompetenzen gefördert wie Kontaktfähigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz, und das selbstständige Lösen von Konflikten. Eigeninitiative und Entscheidungs- sowie Organisationsfähigkeit können sich aufgrund des breit gefächerten Angebotes entwickeln.

3. Angeleitete Freizeitgestaltung / Projekte

Im Bereich der Freizeitgestaltung finden täglich Angebote statt. An einigen können die Kinder spontan teilnehmen, langfristige Projekte erfordern eine regelmäßige Teilnahme der Kinder.

Projekte und Angebote finden schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen statt:

·        Bildnerische Gestaltung / Werken

Verschiedene Materialien kommen im Bereich der künstlerisch-kreativen Förderung zum Einsatz.

Dazu gehört der Umgang mit unterschiedlichen Malmitteln und -techniken, das Basteln mit Papier, Pappe, Wolle, Stoff.
Ton, Gips, Sand, Arbeiten mit Pappmaschee erweitern die Erfahrungsbereiche mit der Möglichkeit des plastischen Arbeitens.
An der zur Verfügung stehenden Werkbank werden die Kinder eingeführt in die Arbeit mit Holz und Speckstein. Der Umgang mit den Werkzeugen und Geräten wird geschult, mit dem Ziel, selbstständig und eigenverantwortlich an der Werkbank arbeiten zu können.

Die Kinder bekommen hier den Raum, ihren Ideen Gestalt zu geben und ihre Emotionen auszudrücken, zu erleben und zu verarbeiten. Geduld und Ausdauer sowie das Entdecken neuer Handlungsspielräume werden bei der Gestaltungsarbeit gefördert.
Durch die Beschäftigung mit den verschiedenen Malmitteln und Werkstoffen wird den Kindern die Möglichkeit geboten, ihre Sinne differenziert wahrzunehmen und ihre Kreativität im praktischen Tun zu entwickeln. Das ist eine der besten Voraussetzungen für die Förderung der Intelligenz.

·         Sport / Bewegung

Zu diesem Bereich gehören die Ball-, Lauf-, Tanz-, Wett- und Geschicklichkeitsspiele bis hin zu verschiedenen Sportarten und Mannschaftsspielen.

Die Mitarbeiter bieten durch sachkundige Begleitung Möglichkeiten, die verschiedenen Bewegungs- und Sportarten kennen zu lernen, auszuprobieren und auch über längere Zeiträume zu trainieren.

Die vielfältigen Bewegungsformen beeinflussen positiv die körperliche Entwicklung, schulen die Koordination und das Reaktionsvermögen der Kinder.

Durch Sport- und Mannschaftsspiele wird die Einhaltung von Regeln, Techniken und Taktiken geübt. Im sportlichen Miteinander stehen Ehrgeiz und Fairness gegenüber. Dabei können sowohl in motorischer als auch in sozialer Hinsicht Erfolge und Misserfolge erlebt werden, die von den Mitarbeitern anteilnehmend begleitet werden.

Neben der Erweiterung der motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind Bewegungsspiele für die Entwicklung kognitiver und sozialer Kompetenzen ein wichtiger Bestandteil.

 

Zusammenarbeit mit Träger, Schule, Elternhaus, Ausbildenden, Schulen und anderen Institutionen 

Die MitarbeiterInnen sind in ihrem Handeln dem Träger gegenüber verantwortlich.

Das pädagogische Konzept der OGS ist auf das Schulkonzept abgestimmt.

Durch eine enge und intensive Zusammenarbeit mit dem Kollegium der Schule ist es möglich, auch besondere Situationen schnell zu klären und gegebenenfalls Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Aufgrund der rechtlichen Grundlage ist es möglich, dass Lehrer uns in unserer Arbeit unterstützen. Diese Unterstützung findet sich in einem zeitlichen Stundenkontingent wieder. In diesen Stunden erfahren die Kinder eine ergänzende schulische Förderung.

Ein vertrauensvolles, wertschätzendes und offenes Miteinander ist die Grundlage einer effektiven Elternarbeit.

In Gesprächen werden die Eltern beratend und bei Bedarf begleitend unterstützt.

Die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Institutionen wie Schulen, Beratungsstellen, Jugendämtern und anderen sind wichtig.

Auszubildende können im Rahmen eines Praktikums Erfahrungen im pädagogischen Alltag sammeln. Die Praktikanten werden fachlich begleitet

 

Handlungsgrundlage

Die rechtliche Handlungsgrundlage für die Betreuung der Schulkinder in der OGS bildet der RdErl. des MSJK vom 12.02.2003 „Offene Ganztagsschule im Primarbereich“ in einer Neufassung vom 26. Januar 2006 des MSW-NRW.